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TaKeTiNa Newsletter April/Mai 2014

Hallo,

neulich habe ich wieder einmal die Erfahrung gemacht, wie stark sich
die Emotion auf meine Wahrnehmung in einer Situation auswirkt.

 

Wenn ich eine festgelegte Meinung habe und dazu
vielleicht auch noch wütend auf Widerspruch aus meiner Umgebung reagiere,
bin ich wie gefangen in meinem selbst erzeugten Universum.
Der Blickwinkel ist verengt, meine Sichtweise bewegt sich
viel in dualistischen Kategorien wie schwarz-weiß, dafür-dagegen, usw.

 

Das hat mich dazu geführt zu überlegen, was denn nun das Gegenteil davon wäre.
Vielleicht so etwas wie unbeteiligt zu sein, etwas "wie in einem Film" wahrzunehmen ?
Dann scheint die Emotion nicht so eine große Rolle zu spielen.

Aber der Kontakt zur Situation ist auch nicht so stark, denn zur Gleichgültigkeit
ist es nicht weit. Und: Ist Gleichgültigkeit und Ignoranz nicht vielleicht auch eine Emotion ?

Was wäre denn, wenn ich weiter im Kontakt mit der Situation bliebe, und trotzdem
nicht in der Enge einer dualistischen Sichtweise gefangen wäre ?

Ein Schlüssel dazu scheint der Kontakt mit der Emotion selbst zu sein.

Ich nehme die Emotion wahr, indem ich mich vollständig mit ihr verbinde,
und ihren Verlauf von Anfang bis Ende mit Aufmerksamkeit begleite -
ohne zu interpretieren, die Emotion verändern zu wollen oder mich mit ihr
zu identifizieren.

Das setzt voraus, daß ich subtile Veränderungen meiner Emotionalität
mitbekomme, um sie schließlich begleiten zu können.

Im TaKeTiNa wird unter anderem der Körper aktiviert um
viele verschiedene Rhythmusebenen gleichzeitig zuzulassen und wahrnehmen zu können.
Viele Teilnehmer berichten dann auch von auftauchenden Emotionen,
die zusätzlich auftreten können.

Es wird immer genau dann interessant, wenn diese Emotionen es verhindern
in der Wahrnehmung zu bleiben.
Die "behindernden" Verhaltensweisen blockieren die Durchlässigkeit des Körpers
und verengen die Wahrnehmung, bis wir wieder unser eigenes Universum sind
und aus dem Rhythmus fallen, weil wir nicht im Kontakt mit der Umgebung sind.

 

In den TaKeTiNa Rhythmusreisen können wir lernen, auf spielerische Weise diesen
behindernden Verhaltensweisen die Dramatik zu nehmen und dadurch im Kontakt zu bleiben.

 

Es ist nicht nur der Kontakt zur Umgebung und die Synchronisationsfähigkeit
zum Rhythmus, sondern auch mit uns selbst und unserem eigenen Rhythmus.

Das wird auch das Thema des Sonnenwend-Taketina Workshops am 20./21. Juni sein (siehe oben)

Ich lade Dich ein auf alle diese Phänomene neugierig zu sein !

Bringe auch Freunde und Bekannte mit - in der Gruppe TaKeTiNa zu erleben macht Spaß
und
die Wirkung ist viel intensiver.