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TaKeTiNa Newsletter September 2014


Auf dem Soulcamp letztes Wochenende habe ich wieder einmal das Spannungsfeld zwischen
Freiheit/Autonomie und Verbundenheit/Gruppenzugehörigkeit erleben können.

Einerseits gibt es ein großes Bedürfnis nach Freiheit, eigener Gestaltungsmöglichkeit,
Unabhängigkeit von Regeln und eigener Spontanität.
Wir wollen selbst bestimmen wohin unsere Reise geht.

Und dann gibt es wieder Phasen, in denen wir uns getragen lassen wollen.
Wir spüren die Wärme der Gemeinschaft, wir wollen dazu gehören.
Wir empfinden einen Rahmen oder eine Struktur als angenehm, und können uns darin
leichter fallen lassen.

Was wäre denn, wenn wir beide Pole gleichzeitig leben könnten ?
Wenn wir leicht nach Belieben in beide Richtungen wechseln könnten ?

Für beide Richtungen brauchen wir Vertrauen.
In der Autonomität und Gestaltung brauchen wir das Selbstvertrauen,
für die Verbundenheit brauchen wir ein Vertrauen in die Akteptanz
uns in einer Struktur fallen lassen zu können.

In Taketina arbeiten wir mit dem Körper als Schlüssel für die Gleichzeitigkeit,
um beide Pole dynamisch erfahren zu können.

Wir ermuntern Chaosphasen und Individualität, bewusstes Sich-Abkoppeln
vom Rhythmus, und das eigene Zeitmaß zum Lernen
um die eigene Freiheit ausloten und erforschen zu können.

Auf der anderen Seite haben wir den rhythmischen Rahmen, an dem sich jede/jeder wieder anlehnen
kann um das Getragen-Sein und die Gruppenzugehörigkeit erfahren zu können.

Im Taketina können wir die Widersprüchlichkeit und Dualität auflösen
indem wir mit unserem Körper in die Gleichzeitigkeit und Unmittelbarkeit eintauchen.


Ich lade Dich ein, in den jetzt beginnenden Herbstworkshops die Gleichzeitigkeit und Auflösung
von scheinbaren Widersprüchen zu erleben, und daraus wertvolle
Informationen für Deinen Alltag zu gewinnen.

 

Alles Liebe,

Alex